Ein kurzes einfaches Oberteil, welches sich schnell stricken lässt. gut kombinierbar und flexibel.
Dieses Oberteil kann man auch gut aus Leinen oder Baumwolle stricken.
Und hier das Muster zum Nachstricken.
Ich habe es in einem alten Strickbuch entdeckt.
Und hier die Maße:
Ich hoffe, es ist lesbar!
Auch dieses Muster ist einfach zum Nachstricken. Bis demnächst,
eure Ira
hier findet ihr alles zum Thema Wolle, Stricken mit Hand und Maschine, Häkeln und andere Ideen
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Samstag, 7. Juli 2018
Strickjacke mit Lochmuster
Ich hoffe, es geht euch allen gut, und ihr habt doch noch ein bisschen Zeit zum Werkeln.
Die leichte Strickjacke mit Lochmuster ist etwas für kühle Sommerabende oder Tage. Sie ist relativ leicht nachzuarbeiten.
Duch die verlängerten Reihen ist der Abschluss unten leicht abgerundet und gibt der Jacke eine schöne Form.
Das Lochmuster ist relativ einfach und lässt sich gut stricken.
Zur Zeit beschäftige ich mich mit dem Raglanstricken. Es ist so schön, einfach von oben anfangen und los geht`s. Kein Vernähen von Fäden usw. Also, wenn ich da so richtig fit bin, gibt es demnächst schöne Modelle zum Nachstricken. Bis demnächst
eure Ira
Montag, 17. April 2017
Cardigan/ Strickjacke
Vor einiger Zeit war es ja noch richtig kalt und so habe ich mir eine warme Jacke gestrickt. Dafür habe ich ein Muster mal kurz vergrößert, um einen bestimmten Effekt im Schnitt zu erhalten.
Als Garn habe ich von Artesano das Garn aus 50% superfine Alpaka und peruanische Hochlandwolle verstrickt. Es hat eine Lauflänge von132m/100g und wird für diese Jacke mit Nadel 6,00mm gestrickt.
Maschenprobe: 14M und 16Reihen auf 10cm.
Durch die regelmäßigen Zu- und Abnahmen ergeben sich abgerundete Ecken. Die Reihen laufen schräg und mittig habe ich 14M über 16Reihen im Wechsel mal rechts, mal links gestrickt ( Karos).
Die Reihen der Karos laufen waagerecht.
Anschlag für das Rückenteil in Gr. 44/46: 94M, die für das Rückenteil folgendermaßen aufgeteilt wurden:
10M re- seitliches Viereck, 30M- schräglaufend, 14M- mittleres Viereck, 30M- schräglaufend und nocheinmal 10M - seitliches Viereck im Rechts- Linkswechsel.
Damit wir diesen Schnitt der Jacke erhalten, wird in jeder 2.Reihe 1 Masche ab bzw. zugenommen, d.h. wir beginnen mit10Mli, 1Mre- jetzt 1M zunehmen und weiter re (28M) bis zur vorletzten re M- hier stricken wir 2M zusammen/ 1M abheben, die folgende M re str. u. die abgehobene M über die gestr. Masche ziehen, es folgt 1M re und dann die mittleren linken Maschen str, 2M re zusammen str und am Ende der Rechtsmaschen 1M zunehmen, dann folgen die 10 Linksmaschen.
Dieses Mal habe ich die Einzelteile vorher nicht nach Maß gesteckt, sondern erst nach dem Waschen in Form gelegt. Deshalb sieht die Jacke hier ein wenig knittrig aus. Nach dem Waschen ist alles perfekt.
Die Puppe steht leider leicht schief, beim Fotographieren ist es mir nicht aufgefallen. Aber man kann das Muster gut erkennen.
Die Knopfleiste habe ich im einfachen Lochmuster angestrickt. Ich werde diese Variante der Ab- und Zunahmen mal für Sommerpullis und mit Lochmuster o.ä. ausprobieren, mal schauen, was mir so einfällt.
Also mir gefällt das Garn sehr gut, es ist meine Lieblingsjacke geworden! Absolut wärmend, kuschlig und mit 650g Garnverbrauch auch noch leicht. Ja, und sie ist sehr figurfreundlich!
Falls ihr Fragen habt, einfach mal Schreiben, bis dann
eure Ira
Als Garn habe ich von Artesano das Garn aus 50% superfine Alpaka und peruanische Hochlandwolle verstrickt. Es hat eine Lauflänge von132m/100g und wird für diese Jacke mit Nadel 6,00mm gestrickt.
Maschenprobe: 14M und 16Reihen auf 10cm.
Durch die regelmäßigen Zu- und Abnahmen ergeben sich abgerundete Ecken. Die Reihen laufen schräg und mittig habe ich 14M über 16Reihen im Wechsel mal rechts, mal links gestrickt ( Karos).
Die Reihen der Karos laufen waagerecht.
Anschlag für das Rückenteil in Gr. 44/46: 94M, die für das Rückenteil folgendermaßen aufgeteilt wurden:
10M re- seitliches Viereck, 30M- schräglaufend, 14M- mittleres Viereck, 30M- schräglaufend und nocheinmal 10M - seitliches Viereck im Rechts- Linkswechsel.
Damit wir diesen Schnitt der Jacke erhalten, wird in jeder 2.Reihe 1 Masche ab bzw. zugenommen, d.h. wir beginnen mit10Mli, 1Mre- jetzt 1M zunehmen und weiter re (28M) bis zur vorletzten re M- hier stricken wir 2M zusammen/ 1M abheben, die folgende M re str. u. die abgehobene M über die gestr. Masche ziehen, es folgt 1M re und dann die mittleren linken Maschen str, 2M re zusammen str und am Ende der Rechtsmaschen 1M zunehmen, dann folgen die 10 Linksmaschen.
Dieses Mal habe ich die Einzelteile vorher nicht nach Maß gesteckt, sondern erst nach dem Waschen in Form gelegt. Deshalb sieht die Jacke hier ein wenig knittrig aus. Nach dem Waschen ist alles perfekt.
Die Puppe steht leider leicht schief, beim Fotographieren ist es mir nicht aufgefallen. Aber man kann das Muster gut erkennen.
Die Knopfleiste habe ich im einfachen Lochmuster angestrickt. Ich werde diese Variante der Ab- und Zunahmen mal für Sommerpullis und mit Lochmuster o.ä. ausprobieren, mal schauen, was mir so einfällt.
Also mir gefällt das Garn sehr gut, es ist meine Lieblingsjacke geworden! Absolut wärmend, kuschlig und mit 650g Garnverbrauch auch noch leicht. Ja, und sie ist sehr figurfreundlich!
Falls ihr Fragen habt, einfach mal Schreiben, bis dann
eure Ira
Mittwoch, 1. Februar 2017
Weste/ Poncho aus Alpaka Teil II
Tut mit leid, die letzten Tage war ich nicht einsatzfähig- eine miese Grippe hat mich erwischt!
So, nun zu dem Oberteil aus Alpaka. Die Seitennähte habe ich nach Wunsch 10cm geschlossen und dabei die Häkelkante gelassen, sodass eine flache Naht entstanden ist.
Hier ein paar Fotos des fast fertigen Modells. Auf dem Foto erkennt man, das ich hier die Seitennähte noch durch eine Stecknadel bzw. Faden verbunden habe. Dadurch hängen die Seiten, was manchmal bei legeren Teilen auch so gewollt ist. Letztendlich habe ich die Vorderteile noch mit einem Knopfverschluss verbunden, Nur schade, das ich es nicht vollkommen fotographieren konnte. Die Kundin kam recht schnell, um die Weste abzuholen.
Hier kann man gut erkennen, wie schön glatt das Maschenbild geworden ist, auch die Häkelkante liegt gut an.
Auch auf diesem Foto ist die Seitennaht noch nicht auf 10cm geschlossen.
So, nun zu dem Oberteil aus Alpaka. Die Seitennähte habe ich nach Wunsch 10cm geschlossen und dabei die Häkelkante gelassen, sodass eine flache Naht entstanden ist.
Hier ein paar Fotos des fast fertigen Modells. Auf dem Foto erkennt man, das ich hier die Seitennähte noch durch eine Stecknadel bzw. Faden verbunden habe. Dadurch hängen die Seiten, was manchmal bei legeren Teilen auch so gewollt ist. Letztendlich habe ich die Vorderteile noch mit einem Knopfverschluss verbunden, Nur schade, das ich es nicht vollkommen fotographieren konnte. Die Kundin kam recht schnell, um die Weste abzuholen.
Auch auf diesem Foto ist die Seitennaht noch nicht auf 10cm geschlossen.
Die Kundin hat die Weste angepasst und sie sieht angezogen besser als auf den Fotos aus.
Für die Weste, ca Gr.44/ 46 habe ich 350g Alpaka verbraucht.
Das nächste Projekt wird ein Kindermäntelchen in Gr.74/80 sein.
Bleibt gesund! Bis dann,
eure Ira
Mittwoch, 25. Januar 2017
Poncho/ Weste aus Alpaka auf der Strickmaschine gefertigt
Heute ein Kundenauftrag- ein Oberteil aus Alpaka auf der Strickmaschine gestrickt.
Endlich auch mal ein paar Infos zum Stricken auf der Strickmaschine, eine Brother mit 4,5mm Nadelabstand.
Das Garn habe ich zweifädig verstrickt, Maschenweite 10,es hat eine Lauflänge von 400m/ 50g, zweifach also 200m/50g, das entspricht etwa der Handstricknadel 3mm.
Wie man das Oberteil nun nennen soll, weiß ich auch nicht. Es ist fast ein Poncho und doch eine Weste.
Ich habe ein Rechteck 67cm x 77cm (Breite x Länge) und zwei Rechtecke 34 x77cm gestrickt, dort aber einen spitzen Ausschnitt eingearbeitet. Das Ganze wird seitlich durch eine Naht nur kurz zusammen gehalten.
Mal schauen, wie es fertig aussehen wird.
Begonnen habe ich wieder mit Kontrastgarn, da ich kein Rechts-/ Linksbündchen stricken wollte.
Als Kante unten möchte die Kundin ein Lochmuster gestrickt haben. Alpaka ist sehr glatt, wie Seide, daher können die Maschen beim Stricken mit dem Lochmusterschlitten, (er hängt die Maschen je nach Muster von einer Nadel auf die andere), sehr schnell von der Nadel rutschen. Ein Glück bleiben sie meistens an den Zähnen der Strickmaschine hängen. Aber es heißt auch, nach jeder Reihe die Maschen kontrollieren, es waren 180 Maschen.
Der helle Strich auf dem Foto zeigt eine hängengebliebene Masche. Ohne Halt laufen die Maschen unheimlich schnell, das heißt: bitte wieder von vorn anfangen!
Hier markiere ich den Beginn der seitlichen Naht, einfach einen Faden über die Nadel hängen und während des Strickens kurz festhalten. Diese Markierung wird am Rücken- sowie an den Vorderteilen gemacht.
Ebenso für den Anfang und das Ende des Halsausschnittes.
Und nun? Alle Teile fertig gestrickt, die Ränder rollen sich und das Maschenbild wirkt sehr unruhig. Da hilft nur Spannen- d.h. auf eine feste Unterlage nach Maß legen, kein Ziehen und Zerren des Strickstückes und mit Stecknadeln fest stecken, dann mit einem Pflanzensprüher alles anfeuchten und über Nacht trocknen lassen.
Nach dem Spannen und Umhäkeln sieht es nun so aus: die Maschen sind glatt und regelmäßig, kein Einrollen der Ränder mehr!
Für den Rand unten und am Halsausschnitt habe ich beim Häkeln jede 5. gestrickte M. ausgelassen bzw. zwei zusammen gehäkelt. Für die seitlichen Schlitze und den vorderen Ausschnittrand habe ich jede dritte Masche ausgelassen bzw. zwei zusammen gehäkelt.
Und morgen sehen wir dann das fertige Modell!
Ich bin auch schon gespannt, wie es so angezogen wirkt. Alpaka hat ja diesen herrlichen seidigen Fall und das passt ja eigentlich ganz gut zu diesem Modell.
Bis demnächst mit dem fertigen Modell aus Alpaka,
eure Ira
Endlich auch mal ein paar Infos zum Stricken auf der Strickmaschine, eine Brother mit 4,5mm Nadelabstand.
Das Garn habe ich zweifädig verstrickt, Maschenweite 10,es hat eine Lauflänge von 400m/ 50g, zweifach also 200m/50g, das entspricht etwa der Handstricknadel 3mm.
Wie man das Oberteil nun nennen soll, weiß ich auch nicht. Es ist fast ein Poncho und doch eine Weste.
Ich habe ein Rechteck 67cm x 77cm (Breite x Länge) und zwei Rechtecke 34 x77cm gestrickt, dort aber einen spitzen Ausschnitt eingearbeitet. Das Ganze wird seitlich durch eine Naht nur kurz zusammen gehalten.
Mal schauen, wie es fertig aussehen wird.
Begonnen habe ich wieder mit Kontrastgarn, da ich kein Rechts-/ Linksbündchen stricken wollte.
Als Kante unten möchte die Kundin ein Lochmuster gestrickt haben. Alpaka ist sehr glatt, wie Seide, daher können die Maschen beim Stricken mit dem Lochmusterschlitten, (er hängt die Maschen je nach Muster von einer Nadel auf die andere), sehr schnell von der Nadel rutschen. Ein Glück bleiben sie meistens an den Zähnen der Strickmaschine hängen. Aber es heißt auch, nach jeder Reihe die Maschen kontrollieren, es waren 180 Maschen.
Der helle Strich auf dem Foto zeigt eine hängengebliebene Masche. Ohne Halt laufen die Maschen unheimlich schnell, das heißt: bitte wieder von vorn anfangen!
Hier markiere ich den Beginn der seitlichen Naht, einfach einen Faden über die Nadel hängen und während des Strickens kurz festhalten. Diese Markierung wird am Rücken- sowie an den Vorderteilen gemacht.
Ebenso für den Anfang und das Ende des Halsausschnittes.
Und nun? Alle Teile fertig gestrickt, die Ränder rollen sich und das Maschenbild wirkt sehr unruhig. Da hilft nur Spannen- d.h. auf eine feste Unterlage nach Maß legen, kein Ziehen und Zerren des Strickstückes und mit Stecknadeln fest stecken, dann mit einem Pflanzensprüher alles anfeuchten und über Nacht trocknen lassen.
Jetzt die Maschen am unteren Rand mit einer Rundstricknadel aufnehmen und das Kontrastgarn entfernen.
Die Maschen habe ich mit einer Häkelnadel abgehäkelt und drei Reihen feste Maschen gehäkelt, so rollt sich der Rand nicht mehr nach außen.
Nach dem Spannen und Umhäkeln sieht es nun so aus: die Maschen sind glatt und regelmäßig, kein Einrollen der Ränder mehr!
Für den Rand unten und am Halsausschnitt habe ich beim Häkeln jede 5. gestrickte M. ausgelassen bzw. zwei zusammen gehäkelt. Für die seitlichen Schlitze und den vorderen Ausschnittrand habe ich jede dritte Masche ausgelassen bzw. zwei zusammen gehäkelt.
Und morgen sehen wir dann das fertige Modell!
Ich bin auch schon gespannt, wie es so angezogen wirkt. Alpaka hat ja diesen herrlichen seidigen Fall und das passt ja eigentlich ganz gut zu diesem Modell.
Bis demnächst mit dem fertigen Modell aus Alpaka,
eure Ira
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